Standort und Tradition

Synthesegasanlage
1918

   

Seit über 100 Jahren gibt die chemische Industrie Deutschlands allen Branchen der Wirtschaft weltweit mit neu entwickelten Chemiewerkstoffen, Industriechemikalien und Spezialprodukten entscheidende Impulse.
Für viele dieser Produkte wurden in Leuna die Verfahren für ihre großtechnische Herstellung entwickelt und erstmals in die Produktion überführt.
Als Meilensteine für die Entwicklung der chemischen Industrie gelten vor allem:
 - die Hochdrucksynthese von Ammoniak
 - die Kohleverflüssigung zur Kraftstoffherstellung
 - die Synthese von Caprolactam zur Erzeugung von Perlon
Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden die LEUNA-Werke im Rahmen der Privatisierung durch die Treuhand in einen modernen Chemiestandort umgestaltet.
An diesem Standort investierten namhafte Chemieunternehmen und eine Vielzahl neugegründeter mittelständischer Unternehmen in die traditionellen Produktionslinien.
Die LEUNA-Harze GmbH setzt die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von Epoxidharzen und weiterer Bindemittel in Leuna fort.
Mit einem Team von erfahrenen und engagierten Mitarbeitern bietet die LEUNA-Harze GmbH Produkte und Dienstleistungen für definierte Zielgruppen der Industrie an.

Meilensteine
der Entwicklung und Produktion von Epoxidharzen in Leuna

  • 1956 Beginn der Epoxidharzentwicklung in Leuna

  • 1960 Erste Anlage zur Herstellung von Epoxidharzen

  • 1968 Produktion von Reaktivverdünner auf Basis von Isobutanol

  • 1975 Forcierung der Entwicklungsarbeiten auf dem Epoxidharzgebiet

  • 1987 Überführung eines Verfahrens zur Herstellung niedermolekularer BPA-Epoxidharze (Kapazität 4.000 t/a)

  • 1990 Erweiterung der Palette an Reaktivverdünnern auf Basis aliphatischer Mono- und Di-Alkohole

  • 1995 Privatisierung des Geschäftsfeldes Epoxidharz in den LEUNA-Werken zur LEUNA-Harze GmbH

  • 1998 Inbetriebnahme einer neuen Epoxidharzproduktion (LEUNA-Harze 1) mit einer Kapazität von 9.000 t/a

  • 2003 Erweiterung der Epoxidharzproduktion mit der Inbetriebnahme der Anlage LEUNA-Harze 2 auf über 20.000 t/a

  • 2006 Inbetriebnahme der Anlage zur Produktion von Bisphenol F

  • 2007: Erweiterung der Produktionskapazität für Flüssigharze mit der Inbetriebnahme der Anlage LEUNA-Harze 3 auf 40000 t/a
  • 2008: Erweiterung der Produktionskapazität für Reaktivverdünner uf 7000 t/a und Bisphenol F auf 5000 t/a
Chemiestandort
LEUNA - heute

 BEKANNT UND ZENTRAL